Versatel
Die Versatel AG ist aus der niederländischen Versatel hervorgegangen und Ende der 1990er, Anfang der 2000er Jahre innerhalb kürzester Zeit eines der führenden Unternehmen für Telekommunikation in Deutschland geworden. Im Jahr 2007 ging die Versatel an die Börse und hat sich seitdem durch weitere Zukäufe eine starke Wettbewerbsposition gesichert.
Versatel hat heute bundesweit über 700.000 Kunden für Breitband-Internet und rund 160.000 Kabelkunden und ist damit in den Ballungsgebieten einer der großen Anbieter auf dem Markt. Seine Position als DSL-Anbieter mit hohen Verbindungsraten sichert der Dienstleister mit seinem eigenen leistungsfähigen Glasfasernetz ab. Dabei hat das Unternehmen in zwölf Bundesländern annähernd 40.000 Kilometer Kabelnetz und ist neben der Telekom der einzige Anbieter auf dem Markt, der über eine derart gut ausgebaute Infrastruktur in den deutschen Städten verfügt. Die Versatel kann dabei rund 70 Prozent der deutschen Haushalte beliefern, ihre Kunden brauchen also in der Regel keinen Telekom-Anschluss.
Seit über zehn Jahren beliefert die Versatel ihre Kunden mit Telefonie, Internet und neuerdings auch Mobilfunk und TV. Dabei hat es sich vor allem als vorteilhaft erwiesen, sich auf Komplettpakete für Telefonie und Breitband-Internet zu konzentrieren und gezielt die eigene Infrastruktur auszubauen.
Durch den Zusammenschluss der eigenen Kabelnetze und den weiteren Zukauf anderer Betreiber will die Versatel sich in Zukunft stärker auf moderne Produktpakete wie Triple- und Quadruple-Play ausrichten und weiterhin entsprechend hohe Bandbreiten gewährleisten. So können Kunden über einen einzigen Anbieter telefonieren, im Internet surfen und Video-on-Demand nutzen.
Neben den Privatkunden erhalten auch Geschäftskunden ein breites Produkt-Portfolio von Netzzugängen bis zu Daten-Kapazitäten.
