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DSL-Anbieter

DSL-Tarife: Vergleich (Stand: 02/2012)

DSL- AnbieterDSL-TarifDownstreammonatliche GrundgebührEinmalige Gebühr (Einrichtung, Hardware, Versand)Bonus bei Vertrags-abschlusseffektive monatliche Gebühr*Hier DSL- Verfügbarkeit unverbindlich prüfen
1&1Doppel-Flat 6000bis zu 6.000 kbit/s29,99 €9,60 €120,00 €25,39 € Zum DSL-Tarif
1&1Doppel-Flat 16000bis zu 16.000 kbit/s34,99 €9,60 €120,00 €30,39 € Zum DSL-Tarif
AliceMbis zu 16.000 kbit/s19,90 €59,80 €135,00 €16,77 € Zum DSL-Tarif
congstarkomplett 2bis zu 16.000 kbit/s29,99 €19,98 €0,00 €30,82 € Zum DSL-Tarif
EWE TELDSL Megabis zu 16.000 kbit/s34,95 €9,95 €170,00 €28,28 € Zum DSL-Tarif
TELE2Komplettbis zu 16.000 kbit/s37,95 €49,90 €30,00 €38,78 € Zum DSL-Tarif
TelekomCall & Surf Comfortbis zu 16.000 kbit/s34,95 €6,95 €161,94 €28,49 € Zum DSL-Tarif
VodafoneDSL Classicbis zu 16.000 kbit/s24,95 €44,80 €50,00 €24,73 € Zum DSL-Tarif
* bei 24 Monaten Laufzeit

Dieser Vergleich der DSL-Anbieter arbeitet die wichtigsten Kennzahlen für Sie heraus, damit Sie den DSL-Tarif finden, der für Sie am günstigsten bzw. am passendsten ist. Die hier aufgeführten DSL-Tarife sind Komplettpakete für Internet und Telefonie inklusive Internet-Flatrate und Telefon-Flatrate im Inland. Zusätzlich enthalten ist ein kombiniertes Gerät, das die Funktionalität eines DSL-Modems und einer Telefonanlage bietet. Dieser DSL-Tarifvergleich beschränkt sich auf DSL-Tarife mit einer 24monatigen Mindestlaufzeit, da diese die höchsten Ersparnisse ermöglichen. Darüber hinaus sind die Preise für DSL-Tarife erfahrungsgemäß so stabil, dass eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten nicht als Nachteil anzusehen ist.

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DSL

Die Entwicklung der Kommunikationsmöglichkeiten in Deutschland verläuft stetig und ist mittlerweile allgegenwärtig. Wie abhängig Firmen und Personen von der Internetanbindung sind, wird in Zeiten deutlich, in denen Netze ausfallen oder die Leistung stark nachlässt. DSL ist für die Menschen in Deutschland zu einer Selbstverständlichkeit geworden und die erst seit dem Jahr 2000 existierenden Flatrate-Tarife sind längst nicht mehr wegzudenken.

Die Abkürzung DSL steht für „Digital Subscriber Line“. Bei dieser Technik wird der Zugang zum Internet über das Telefonnetz hergestellt, und genau hier liegt das wesentliche Problem: Das Weitverkehrsnetz ist längst flächendeckend auf Glasfaserkabel umgerüstet und damit ohne Einschränkung breitbandtauglich, aber die sogenannte „letzte Meile“ von den Verteilerknoten des Glasfasernetzes zu den Hausanschlüssen muss noch immer mit Kupferkabeln überbrückt werden. Die starke Dämpfung der DSL-Signale auf diesen Leitungen hat massive Auswirkungen: Schon in einer Entfernung von ungefähr einem Kilometer zum nächstgelegenen Verteilerknoten steht nur noch etwa die Hälfte der nominellen Übertragungsgeschwindigkeit eines DSL-Anschlusses zur Verfügung, in größeren Entfernungen kann DSL gar nicht mehr genutzt werden.

Die DSL-Flatrate hat sich mittlerweile flächendeckend durchgesetzt, andere DSL-Tarife verschwinden allmählich. Außerdem gleichen sich die Preise für DSL-Flatrates untereinander immer weiter an. Zwischen den fünf führenden DSL-Anbietern besteht gegenwärtig beim monatlichen Effektivpreis – das ist der Preis, der abzüglich Bonus und zuzüglich Hardwarekosten wirklich gezahlt wird – nur noch eine Differenz von wenigen Prozent.

Zur Betrachtung des deutschen DSL-Marktes lohnt sich der Vergleich zweier Kennziffern, nämlich der Preise für DSL-Verbindungen und der angebotenen DSL-Übertragungsgeschwindigkeiten. Als dritter Aspekt kommt die tatsächlich verfügbare DSL-Übertragungsgeschwindigkeit hinzu, die meist weit unter dem liegt, was der Kunde a) bezahlt und was b) für seinen Wohnort pauschal als möglich angegeben wird.

Es stellt sich die Frage, wer die angebotene DSL-Übertragungsgeschwindigkeit wirklich erhält. Denn wer seine tatsächliche DSL-Geschwindigkeit gelegentlich über einen DSL-Speedtest prüft, wird meist enttäuscht sein. Nur sehr selten werden die Raten erreicht, die im Rahmen des Vertrags bezahlt werden, einfach weil sie vor Ort gar nicht verfügbar sind.

Die Zahl der Festnetz-Breitbandzugänge in Deutschland kletterte im Jahr 2011 auf knapp 27 Mio. Anschlüsse – allerdings landet DSL dabei auf dem Abstellgleis. In den Bereichen Internet über TV-Kabel sowie LTE und VDSL reißt das Wachstum nicht ab – DSL allerdings stagniert derzeit und kommt nicht über das Niveau aus dem Jahr 2010 hinaus. Die Telekom ist nach wie vor führender Breitband-Anbieter, gefolgt von Vodafone, 1&1 und O2.

Die Reaktion auf das Nullwachstum der verkauften DSL-Anschlüsse kam sofort. O2 stellte beispielsweise die komplette Online-Vermarktung für DSL-Anschlüsse ein. Streichungen gab es auch bei der Telekom, betroffen waren die DSL-Internet-Tarife für Sat-Internet. Aufgrund der geringen Nachfrage wurde der Dienst zum 31.08.2011 eingestellt. Bestandskunden werden natürlich weiterhin versorgt, die Einstellung betrifft lediglich die Neukunden. Bei Vodafone und 1&1 steigern sich die Verluste weiter und schmälern auch den Kundenstamm. Damit ist klar: Das Limit im DSL-Bereich ist erreicht. Nun ist der Weg offen für neue Technologien wie LTE und andere schnelle Breitbandverbindungen.

Gewinner der vergangenen Jahre sind eindeutig die Anbieter von Kabel-Internet. Dort existiert nach wie vor Neukundenpotential bei Anbietern wie Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW. Diese erhöhten den Markanteil von Kabel Internet auf rund 11 Prozent.

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