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Streit um den Zugang zu VDSL

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Eine mögliche Zukunft für das schnelle Internet, das sogenannte VDSL, ist das Glasfaserkabel. Mit diesen Leitungen sind bereits Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s möglich.

Vorreiter beim Ausbau des Glasfasernetzes ist die Telekom. Dort wurde angekündigt, dass man im Laufe der nächsten vier Jahre insgesamt sechs Milliarden Euro in den Ausbau investieren würde. Dabei müssen die Glasfaserleitungen bis zu den Kabelverzweigern (KVZ) gelegt werden, also bis zu den grauen Kästen, die am Straßenrand stehen.

Von den insgesamt etwa 330.000 Kabelnetzverzweigern in Deutschland sind bislang nur rund 40.000 seitens der Telekom angeschlossen, etwa 8.000 von der Konkurrenz. Für den Ausbau des Glasfasernetzes hatte die Telekom anfangs gegenüber der Bundesnetzagentur die Forderung gestellt, allein über die Kabelnetzverzweiger verfügen zu dürfen. Dagegen liefen natürlich die Mitbewerber Sturm.

Nun ist die Telekom von dieser Forderung abgerückt und will auch Konkurrenten den Zugang erlauben. Allerdings soll es weiterhin bei einem faktischen Monopol der Telekom bleiben, wenn diese in einer Gemeinde den Ausbau angekündigt hat – unabhängig davon, wann der Ausbau dann tatsächlich erfolgt, was möglicherweise erst viele Jahre später der Fall ist.

Die Bundesnetzagentur hat letztlich das Sagen in dieser Auseinandersetzung, einstweilen sind jedoch noch die Unternehmen aufgefordert, einvernehmlich eine Lösung zu suchen.

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04.02.2013
tk