Kabelnetzbetreiber und Kabel-Tarife | Breitband-Anbieter

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Geschwindigkeit, Kosten, Verfügbarkeit

Kabelnetzbetreiber – Kabel-Tarife: Vergleich

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Die Laufzeiten in den Verträgen der Kabelnetzbetreiber betragen in unserer Aufstellung durchweg 24 Monate. Zu beachten ist, dass die Anbieter nur bestimmte Regionen versorgen. Kabel BW ist in Baden Württemberg aktiv, Unitymedia in Hessen und Nordrhein-Westfalen, und Kabel Deutschland und Tele Columbus versorgen die übrigen Bundesländer. Grundsätzlich ist für eine Versorgung mit Kabel-Internet kein gebuchter TV-Anschluss notwendig, allerdings muss zumindest ein analoger Kabelfernsehanschluss im Haus vorhanden sein. Die Kabel-Internet-Pakete verstehen sich alle inklusive Telefon-Flatrate, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

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Kabel-Internet

Die Kabelnetzanbieter versprechen für 2012 die Versorgung vieler ländlicher Gegenden. Kabel Deutschland beispielsweise startet die Ausbauinitiative Bayern und will bis zum Jahr 2013 viele Gemeinden in diesem Bundesland mit schnellen Netzzugängen versorgen. Der Anbieterzusammenschluss Tele Columbus hingegen weiht weitere Betriebsstationen ein. So wurden Ende 2011 in Dresden weitere 36.000 Haushalte mit Internet, Telefonie und Fernsehen versorgt. Bis 2013 sollen durch Tele Columbus mehr als 4.300 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden, die Kosten für den Ausbau liegen bei etwa 15 Millionen Euro.

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Insgesamt haben alle Kabelnetzanbieter ihre Marktanteile im Jahr 2011 weiter ausgebaut und konnten zwei von drei Neukunden im Breitbandbereich für sich gewinnen. Das bescherte den Kabelbetreibern knapp 700.000 neue Kunden, was sie auf einen Marktanteil von knapp 11 Prozent bringt. Die erheblichen strukturellen Nachteile der DSL-Anbieter sind nicht zu übersehen. Die Netze können nicht schnell und kostengünstig zu Highspeed-Zugängen umgerüstet werden. Die Verträge mit Kabel-Internet sind zudem wesentlich preisgünstiger als ein DSL-Vertrag. Hochauflösendes Fernsehen, Internetfernsehen und Downloads von großen E-Mail-Anhängen oder Dateien aus dem World Wide Web sind mit Kabel-Internet kein Problem. Möglich wäre über das Koaxialkabel sogar eine Übertragungsgeschwindigkeit von 400 Mbit/s.

Anders als andere Marktsegmente erweist sich der Markt für Internetanschlüsse via Kabel als sehr stabil. Die Netze der Kabelfernsehanbieter unterliegen im Gegensatz zum Weitverkehrsnetz der Deutschen Telekom nicht der Regulierung durch die Bundesnetzagentur, ein freier Zugang für neue Anbieter ist also gewährleistet.

Der Markt ist regional gegliedert, Kunden können also ihren Internetzugang via Kabel nur bei dem für ihr jeweiliges Bundesland zuständigen Anbieter in Auftrag geben. In Nordrhein-Westfalen und Hessen bietet Unitymedia solche Anschlüsse an, in Baden-Württemberg ist es Kabel BW. Alle anderen Bundesländer werden von Kabel Deutschland versorgt. Eine Sonderstellung nimmt die Tele Columbus-Gruppe ein, die ausschließlich Netze innerhalb von Gebäuden betreibt und am Übergabepunkt des Hausnetzes die Signale vom jeweils zuständigen Provider übernimmt. Für mehr als 2 Mio. Haushalte in Deutschland ist daher Tele Columbus der Vertragspartner für TV- und Internetanschlüsse via Fernsehkabel, wenngleich das öffentliche Kabelnetz von einem der drei genannten Anbieter betrieben wird. Neben diesen vier Providern existieren nur noch wenige regionale Anbieter, die in einigen Städten und Gemeinden Hausnetze betreiben. Die meisten dieser ehemals eigenständigen Kleinanbieter sind heute in der Tele Columbus-Gruppe zusammengeschlossen.

Kabel-Internet-Geschwindigkeit

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Internet-Kabelnetzbetreiber verfügen gegenüber DSL-Anbietern über den wesentlichen Vorteil, dass ihr Breitbandnetz bis in die Wohnung des Kunden reicht. Daher können sie deutlich schnellere Internetanschlüsse anbieten, in einigen Regionen bis zu 120 Mbit/s. Die Preise für Anschlüsse mit 32 Mbit/s entsprechen in etwa den marktüblichen Preisen für DSL-Anschlüsse. Im Gegensatz zu DSL-Anschlüssen stellen Kabel-Internetanschlüsse diese Geschwindigkeit tatsächlich zur Verfügung, da sie nicht durch die Telefonkabel ausgebremst werden. Deutlich günstiger werden diese Anschlüsse in Verbindung mit einem digitalen Kabelfernsehanschluss angeboten, der Aufpreis beträgt meist nur etwa 10 Euro monatlich. Das spiegelt den technischen Aufwand wieder: Selbst ein Internetanschluss mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Mbit/s belegt nur einen kleinen Teil der Bandbreite eines digitalen Fernsehkabels. Auch in Zukunft werden daher Internet-Kabelnetzbetreiber selbst die Geschwindigkeit der schnellsten VDSL-Anschlüsse mühelos überbieten können und damit eine bedeutende Position im Markt einnehmen.

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