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Arbeitsbedingungen bei Apple

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Einen kleinen Einblick in die Arbeitsbedingungen von Apple in China bot der Journalist Bill Weir den Zuschauern des US-Fernsehsenders ABC. Als erster Reporter weltweit durfte er einen Blick auf die Fabriken des Unternehmens Apple werfen, in diesem Fall ging es um die Firma Foxconn. Dabei wurde im Speziellen die Herstellung des Apple iPad beleuchtet, die fünf Tage in Anspruch nimmt.

Vorgestellt wird Zhou Xiao Ying aus Chengdu, sie schneidet täglich ca. 6.000 iPad-Apfel-Silhouetten aus, hat aber noch nie ein fertiges Produkt benutzt. Sie möchte der Welt gern mitteilen, wie aufwändig die Herstellung ist und wie viel Arbeit die 325 Mitarbeiter hineinstecken. In der Fabrik werden die Einzelteile zusammengebaut – von Menschenhand, denn Roboter gibt es keine. Die Schichten dauern bis zu 15 Stunden und sind mit 1,78 Dollar pro Stunde mehr als unterbezahlt. Von diesen 1,78 Dollar zahlen die Arbeiter monatlich noch 17,50 Dollar für die Unterkunft und 0,80 Dollar für ein Mittagessen.

Die schlechten Arbeitsbedingungen, die vor einiger Zeit von Apple-Kritikern an die Medien gebracht wurden, konnten dagegen nicht nachgewiesen werden. Apple-Chef Cook gewährte der Firma FLA Zugang zu den Fabriken und warb für ein sicheres und faires Arbeitsumfeld. Allerdings gab FLA-Chef Auret van Heerden zu bedenken, dass man eine Fabrik seiner Erfahrung nach innerhalb von 20 Minuten anpassen könne, sodass den Kontrolleuren nichts Negatives auffiele. Zumindest gab es jetzt erst mal eine 25prozentige Lohnerhöhung für die Mitarbeiter von Foxconn.

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02.03.2012
tk