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Bayern nur Mittelmaß beim Breitbandausbau

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Für Bayern hagelt es Kritik, die bayerische SPD wünscht sich mehr Einsatz für einen schnelleren Breitbandausbau. Bayern sei im Vergleich zu den anderen Bundesländern nur Mittelmaß, die finanziellen Mittel seien vorhanden, würden aber nicht an die entsprechenden Stellen ausgeschüttet. Dabei sollte die Breitbandversorgung in Bayern einer der Schwerpunkte sein.

Kritik hagelt es auch vom Sprecher der Freien Wähler, Alexander Muthmann. Seit neun Monaten gebe es in Bayern kein spezifisches Förderprogramm für den Breitbandausbau mehr, sagt er. 2012 sei bisher noch kein einziger Euro investiert worden, um die weißen Flecken von der Breitband-Karte zu tilgen und damit ganz Bayern wettbewerbsfähig zu machen.

Die derzeitige Regierung sieht das anders, ihren Angaben zufolge sollen 150 Millionen Euro für Investitionen in den Ausbau bereitliegen.

Dass es dennoch vorwärts geht, wenn auch langsam, zeigen die Firmen Miecom und M-net. In Binswangen wurde im Oktober das Breitbandnetz in Betrieb genommen. Mit bis zu 50 Mbit/s können dort nun Daten aus dem Internet geladen werden. Die Firma Miecom hat für dieses Netz fast zwölf Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und diese mit dem Netz von M-net verbunden. Die entstandenen Kosten wurden auf beide Firmen umgelegt, zudem beteiligten sich auch die Gemeinde Binswangen und der Freistaat Bayern an den Kosten.

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12.10.2012
tk