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Breitband durch Glasfasernetz – Telekom fordert Kostenbeteiligung

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Letzte Woche wurde in Sasbachwalden das Glasfasernetz in Betrieb genommen, das die Gemeinde seit 2009 selbst ausgebaut hatte. Damit sind über 1.200 Haushalte in der Lage, schnelles Internet zu empfangen – der Zustand davor erlaubte nicht einmal eine flächendeckende Versorgung mit 1 Mbit/s. 160 Kilometer Glasfaser wurden verlegt.

Auch in Schutterzell können die Bewohner nun von schnellem Internet profitieren. Die Einwohner des Ortsteils werden nun durch einen Funkmast von Vodafone mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE versorgt. Nun kann der Anschluss über einen Stick oder einen Router genutzt werden.

Auch Bad Laer ist nun stolzer Eigentümer von zwei Funkanlagen. Damit hat Vodafone den Empfang von LTE möglich gemacht, sodass nun alle Bürger über Breitband-Internet verfügen können.

Anfang 2012 kommt das Breitband-Internet dann nach Schwaningen, das haben die dortigen Ortschaftsräte in der vergangenen Woche per Abstimmung beschlossen. Der Sendemobilfunkmast soll von Vodafone stammen und in der Nähe des Waldes errichtet werden.

Niek Jan van Damme, Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Telekom, macht sich mit seinen derzeitigen Äußerungen allerdings wenig beliebt. So fordert er, dass sich die Hauseigentümer an den hohen Kosten des Glasfasernetz-Ausbaus beteiligen sollen. Der Ausbau kostet laut Schätzungen etwa 50 Milliarden Euro. Ein entsprechendes Konzept hat van Damme auch schon im Kopf, so soll jeder Haushalt eine monatliche Abgabe zahlen, wenn er eine schnelle Glasfaserleitung verlangt.

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15.08.2011
tk