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Breitbandausbau wird erleichtert

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In vielen Gemeinden steht der Breitbandausbau nach wie vor auf der Tagesordnung. Das Verlegen der Leitungen ist teuer und kann oft nicht alleine von den Gemeinden getragen werden. In Zukunft aber könnte es für einige Orte in Deutschland schnell gehen mit den neuen Breitbandleitungen. Die Bundesnetzagentur hofft nämlich, dass die Kosten durch das gleichzeitige Verlegen von Strom- und Telekommunikationsleitungen auf rund 80 Prozent reduziert werden können.

Energieversorger sind jetzt nach Paragraf 77b Absatz 1 des Telekommunikationsgesetzes dazu verpflichtet, Telekommunikationsunternehmen auf Anfrage ein Angebot zur Mitnutzung gegen angemessenes Entgelt zu unterbreiten. Der Geschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen, Hans-Joachim Reck, ist von der Regelung wenig begeistert. Er kritisiert die bürokratischen Hürden und fordert einfache Regelungen, wie sie in der Vergangenheit angewendet wurden. Er sagt: „Der Leitfaden behindert den Breitbandausbau in Deutschland mehr, als dass er ihn fördert.“

Für die Breitbandversorgung in Reiskirchen wäre dieses Gesetz womöglich eine letzte Chance. Aktuellen Berichten zufolge stehen Reiskirchen 860.000 Euro zur Verfügung, um alle Ortsteile mit schnellem Internet zu versorgen, was für einen vollständigen Ausbau allerdings nicht ausreicht. Der Auftrag wurde nun an die Breitband Gießen GmbH vergeben.

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13.09.2012
tk