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Das Aus für die Antenne – und für DVB-T?

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DVB-T ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting Terrestrial. Es handelt sich also um das digitale Fernsehen, das über die klassische Hausantenne genutzt werden kann, in manchen Fällen sogar über eine Außen- oder Zimmerantenne. DVB-T steht jetzt allerdings vermutlich vor dem Aus. Alle Privatsender planen bis 2014 den Ausstieg aus der DVB-T-Übertragung. Das ganze sei für die Sender zu kostspielig. Daraus würden für die restlichen Sender, die über DVB-T übertragen, deutlich höhere Kosten resultieren.

Und was dann? Wie kommt das digitale Fernsehen ins Haus? Die allgemeine Antwort ist: Das kommt darauf an, für welche Variante man sich entscheidet.

Anders als DVB-T, das ja für den Nutzer kostenlos war, gibt es zumindest derzeit noch keine komplett kostenlose Alternative unter den drei möglichen Wegen, nach dem Aus von DVB-T weiterhin digitales Fernsehen zu empfangen.

Eine der Möglichkeiten ist das Satelliten-Fernsehen, das ebenfalls grundsätzlich kostenlos ist – sofern man sich nicht für einen Pay-TV-Sender entscheidet. Allerdings sind die Anbringung einer Satellitenschüssel und die Anschaffung eines Receivers erforderlich.

Eine zweite Möglichkeit ist das Kabelfernsehen. Leider ist nicht in allen Gebieten ein Kabelanschluss verfügbar, wo dieser jedoch existiert, sollte man die Möglichkeit eines Anschlusses prüfen. Die dritte Möglichkeit schließlich ist das Fernsehen per Internet, das sogenannte IPTV. Hier kann das digitale Fernsehen über einen DSL-Anbieter bezogen werden. In beiden Varianten fallen dabei allerdings auch ganz ohne direktes Pay-TV monatliche Gebühren an. Der Wegfall des Antennenfernsehens wird also zumindest im Geldbeutel deutlich zu spüren sein.

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01.02.2013
tk