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Daten-Skandal auf dem App-Markt

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Erst vor kurzem entdeckte ein Entwickler von Applikationen für Apple, dass die Anwendung „Path“ Kontaktdaten von Nutzern auf eigenen Servern speicherte. Diese App bietet Nutzern von iOS und auch Android die Möglichkeit, auf Netzwerke wie Facebook und Twitter zuzugreifen. Nicht bekannt war den Nutzern der App allerdings, dass die Telefonbücher von iPhone-Besitzern ohne vorherige Zustimmung auf den Path-Servern gespeichert wurden.

Ein Versehen war das Abspeichern der Adressbücher nicht. Laut Geschäftsführer Dave Morin sei es für die Nutzer der Applikation von Vorteil, da auf diese Weise Benachrichtigungen über neu beigetretene Freunde weitergeleitet werden. In einem Blogeintrag entschuldigte sich das Unternehmen bei den Nutzern und bestätigte, dass alle Kontaktdaten der Nutzer nun gelöscht seien.

Aber Path scheint nicht die einzige App mit diesem Fauxpas zu sein. Mittlerweile wurden diverse andere Applikationen gründlich geprüft, und tatsächlich wurden auch populäre Anwendungen gefunden, die ungefragt Daten aus dem Smartphone versenden und abspeichern. So auch die Anwendung Foursquare, eine Applikation, mit der Nutzer ihren Kontakten mitteilen können, wo sie sich gerade aufhalten. Aber auch Foursquare hat mittlerweile ein Update veröffentlicht, in dem darauf hingewiesen wird, dass die Daten aus der Kontaktliste zum Abgleich auf den Server des Anbieters geladen werden.

Apple reagierte zügig auf die Probleme mit den Applikationen und sorgte dafür, dass der Zugriff auf die Kontaktlisten ab sofort nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers möglich ist.

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22.02.2012
tk