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Der LTE-Einzug in Österreich

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Auch in Österreich ist seit Ende September die Vergabe der Mobilfunkfrequenzen abgeschlossen. Und das ging deutlich schneller als in Deutschland – auf externe Berater wurde dabei völlig verzichtet. Die Gesamteinnahmen haben sogar das Mindestgebot des Bundes deutlich überschritten.

Erwartungsgemäß haben alle vier Mobilunternehmen aus Österreich kräftig investiert und damit den Startschuss für Long Term Evolution gegeben. Die Anbieter Mobilkom Austria, T-Mobile, Orange und Hutchison 3G müssen nun bis Ende des Jahres 2013 einen Versorgungsgrad des mobilen Internets von 25 % erreicht haben, nur dann können sie die Frequenzen bis 2026 behalten. Mitte Oktober sollen laut Mobilkom Austria aller Voraussicht nach die ersten Endgeräte für LTE auf den österreichischen Markt gebracht werden. 3G äußert sich kritisch zu diesem Erscheinungsdatum. Nach Aussage des Geschäftsführers der 3G Österreich, Berthold Thomas, seien die Endgeräte momentan im Labor und noch nicht tauglich für den bundesweiten Vertrieb.

Interessant könnte der Ausbau vom Mobilfunkanbieter T-Mobile werden. Dieser investierte 11,25 Millionen in die LTE-Frequenzen und verrät, dass dieselben Frequenzen wie von T-Mobile Deutschland genutzt werden können. Damit wäre der Weg zum grenzüberschreitenden Mobilfunknetz geebnet. Ausgewählte Firmenkunden haben außerdem jetzt schon die Möglichkeit, das Netz über den eigens von T-Mobile Österreich versendeten Stick zu nutzen. T-Mobile hat damit eine klare Vorreiterstellung, immerhin testet der Mobilfunkanbieter bereits seit 1,5 Jahren die 4G-Technologie und kann sofort nach Freigabe der Frequenzen mit der kommerziellen Vermarktung beginnen.

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06.10.2010
tk