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Deutschland rennt dem Breitband hinterher

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Was lange währt, wird endlich gut – nur beim Breitbandausbau scheint nichts voranzugehen. Schon seit Jahren ist bekannt: Die IT-Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor für Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Nichts scheint mehr ohne Internetanbindung zu funktionieren, sogar die Zukunft vieler Unternehmen entscheidet sich im Internet. Am sechsten Dezember wurde der „6. Nationale IT-Gipfel“ in München eröffnet. Hier sind neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel auch 1.000 hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft anwesend.

Ein trauriges Fazit der Veranstaltung – die Maßnahmen der Bundesregierung zum Breitbandausbau in Deutschland scheinen nicht zu greifen. Die Bundesregierung gesteht ein, das Breitbandziel nicht erreichen zu können; bisher seien lediglich für 41 Prozent der Bundesbürger die Voraussetzungen für eine Breitbandanbindung geschaffen. Ein weiteres Wirtschaftstreffen soll nun den Ausbau des neuen Mobilfunknetzes LTE vorantreiben und Telekommunikationsunternehmen zu mehr Investitionen drängen. Gastgeber wird der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sein.

International darf sich Deutschland über einen sechsten Platz im Mittelfeld freuen – 2010 lag Deutschland im internationalen Vergleich noch auf Platz 18. Dennoch existieren nach wie vor zu viele weiße Flecken auf der Deutschlandkarte, die weder über einen Internetanschluss noch über Mobilfunkempfang verfügen. Um das Ziel der 75-prozentigen Versorgung zu erreichen, müssen noch weitere 14 Millionen Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden.

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15.12.2011
tk