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Das Internet ist mehr als vielfältig. Mails schreiben, Surfen und „Googlen“, all das dürfte den meisten inzwischen ein Begriff sein. Erstaunlicherweise nutzen aber nur zwei Drittel der Bevölkerung die nicht enden wollenden Angebote des digitalen Informationsmediums.

Nach Ansicht von Meinungsforschern ist das für unsere Wissens- und Informationsgesellschaft kein tragbarer Zustand. Nur 37 % der Deutschen seien „digital souverän“.

Ein aktueller Aufreger ist der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag. Mit dem Slogan „Deutschland kann alles – außer Internet“ verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer durch die sozialen Netzwerke. Von Zensur ist die Rede und davon, dass deutsche Webseitenbetreiber ihre Inhalte mit Altersfreigaben kennzeichnen sollen.

Blogger und private Webseitenanbieter befürchten nun Klagen und hohe Bußgelder. Was genau und wie gekennzeichnet werden muss, bleibt leider offen. Der Gesetzesentwurf ist nicht wirklich eindeutig, hier müsse noch gearbeitet werden, sagt Online-Rechtler Thomas Hoeren, von der Universität Münster.

Der Gedanke an die Internetzensur in China liegt da nicht fern. China war in den vergangenen Monaten in die Schlagzeilen geraten, weil Google die Zensuranforderungen des Landes nicht mehr befolgen wollte.

China hatte gefordert, dass Informationen über Tibet und die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens von 1989 herausgefiltert werden müssen.

Google leitete Besucher auf die Google-Seite Hongkongs um, wo der Bevölkerung Informationen und Angebote in unzensierter Form zur Verfügung standen.

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10.12.2010
tk