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E-Plus erhält Rechte an 900 MHz

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E-Plus hat nun von der Bundesnetzagentur eine Genehmigung für ländliche Gebiete erhalten. Die Bereiche liegen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz und dürfen nun von E-Plus mit mobilem Internet ausgestattet werden. Einige Zeit zuvor hatte sich E-Plus noch wenig interessiert am neuen 4G-Mobilfunknetz gezeigt und keine Frequenzen ersteigert. Der E-Plus-Chef äußerte sich dahingehend, dass er lieber auf das mobile Internet über die HSPA+-Technik setze als auf LTE.

O2, Vodafone und die Deutsche Telekom dürften sich nun verwundert zeigen, hatten sie doch viel Geld für die Rechte an den LTE-Frequenzen auf den Tisch legen müssen. Diese Anbieter haben nun Angst, dass die für E-Plus freigegebenen 900 MHz für LTE die von O2, Vodafone und der Telekom genutzten 800 MHz stören könnten.

Bislang waren die 900 Mhz-Frequenzen der Telefonie vorbehalten – nach Zustimmung der Bundesnetzagentur dürfen diese nun auch für das mobile Internet genutzt werden. E-Plus habe aber laut „Die Welt“ schon länger für die Freigabe plädiert. An einige Bedingungen muss E-Plus sich aber halten, so funkt zum Beispiel die Deutsche Bahn auf einer ähnlichen Frequenz. Auch mit O2 muss der Mobilfunkanbieter sich einig werden, dort liegen einige Frequenzblöcke in direkter Nachbarschaft.

Als Antwort der Bundesnetzagentur auf die Kritik der anderen Mobilfunkanbieter sagte Präsident Matthias Kurth laut „Welt Online“: „Wir bevorzugen niemanden. Es steht auch den anderen Netzbetreibern frei, entsprechende Anträge zu stellen.“ E-Plus bleibt wohl die Vorfreude auf ein weitreichendes Mobilfunknetz ganz ohne kostspielige Investitionen.

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27.12.2010
tk