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E-Plus eröffnet LTE-Forschungslabor

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Nachdem sich der Mobilfunkanbieter E-Plus beim Thema LTE und dem Einkauf der entsprechenden Frequenzen eher zurückgehalten hat, eröffnet die Firma nun ein Testnetz in Chemnitz, um sich dort ausgiebig mit der Erforschung der neuen Technologie zu beschäftigen. Es ist damit weltweit das bisher einzige Forschungslabor, das unter Realbedingungen den Live-Betrieb der LTE-Technologie untersucht.

Auf dem Gelände der Technischen Universität Chemnitz wird nun also geforscht, finanziert von der E-Plus Gruppe und Nokia Siemens Networks, um die Netzgestaltung für den Kunden in Zukunft optimal zu entwickeln. Die beiden Unternehmen investieren zwei Millionen Euro in diese aus ihrer Sicht wichtigen Erkenntnisse.

Das Testnetz, das über mehrere Standorte auf dem TU-Gelände verfügt, besteht aus verschiedenen Antennen und einem Vermittlungsnetz. Etwa 200 Studenten werden mit dem Netz online gehen, um es langfristig auf Tauglichkeit zu überprüfen. Die Aufgabe der TU Chemnitz ist es, Methoden zum Messen der Netzqualität zu entwickeln.

Die Erkenntnisse, die E-Plus in der vierjährigen Testphase gewinnt, könnten den zukünftigen LTE-Anbieter auf dem Markt zum Besten seiner Klasse machen. Mit dem „Testlabor“ macht E-Plus einen großen Schritt nach vorn und läuft der Konkurrenz davon.

Ein Interview mit Professor Dr. Ulrich Heinkel von der TU Chemnitz sowie mit dem Geschäftsbereichsleiter von Nokia Siemens Networks, Dr. Ingo Goldenberg, ist in einem etwas 2,5 Minuten langen Videobeitrag vom Sachsen-Fernsehen zu sehen.

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05.11.2011
tk