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Erste LTE-Standorte in Betrieb genommen

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Durch das iPhone und den Internet-Stick ist das mobile Surfen schon lange nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Dennoch gibt es entscheidende Nachteile: UMTS bietet bei Weitem nicht die Geschwindigkeit, die der DSL-Nutzer von zu Hause gewohnt ist. Mit der LTE-Technologie (Long Term Evolution) soll sich das nun ändern. Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind möglich und revolutionieren damit das „mobile Internet“.

Vom 12. April bis zum 20. Mai 2010 versteigerte die Bundesnetzagentur die Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz zur Nutzung für den drahtlosen Netzzugang. Die großen Netzbetreiber Telekom Deutschland, Telefónica O2 und Vodafone sind die Ersten, die LTE-Standorte in Betrieb genommen haben.

Am 30. August startete die Deutsche Telekom mit dem ersten Sendemast in Kyritz. Anfang September stellte Telefónica O2 seinen Funkmast in München auf dem O2-Gebäude auf, Mitte September folgte Vodafone mit seinem Sendemast im Ostseebad Heiligendamm. Die Masten sind derzeit noch im Testbetrieb, bis Dezember 2010 sollen jedoch bereits mehrere Gemeinden von der neuen LTE-Technologie profitieren. Die staatlich vorgegebene Priorität der Lizenznehmer liegt dabei auf den „weißen Flecken“ der Deutschlandkarte, denn es sind noch längst nicht alle Regionen mit einem Breitbandinternetanschluss ausgestattet.

Interessierte Endkunden können sich bereits jetzt beim entsprechenden Netzanbieter für die Nutzung von LTE registrieren lassen.

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30.09.2010
tk