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Gesellschaft für Breitband-Ausbau

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In Österreich ist der Breitband-Ausbau zwar in vollem Gange und im europäischen Vergleich ganz weit vorn, doch der Infrastrukturministerin Doris Bures ist das nicht genug. Der Breitband-Ausbau hinkt ihrer Meinung nach hinterher und soll nun mit einer Breitband-Strategie angestoßen werden. Ab dem Jahr 2013 soll dazu ein Büro eingerichtet werden, von dem aus alle Aktivitäten koordiniert werden sollen. Dazu werden beispielsweise ein umfassender Breitband-Atlas und eine detaillierte technische Anleitung für Bauträger erstellt.

Auch die Gründung einer eigenen Netzgesellschaft steht im Raum, an der sich alle Telekommunikations-Anbieter beteiligen sollen. Die Betreiber halten dies für sinnlos, da dadurch Projekte gefördert würden, die nutzlos und keineswegs wirtschaftlich sind. Telekom-Chef Hannes Ametsreiter spricht sogar von einer Verstaatlichung des Netzes. Dabei soll das Breitband-Büro vorrangig die Ausbaukosten verringern. Dies soll durch die bessere Koordination geschehen, indem beispielsweise Grabungsarbeiten zusammengelegt werden. Damit könnten von fünf Milliarden Euro für den Breitband-Ausbau bis zu 40 Prozent eingespart werden.

Bereits im Jahr 2010 hatte die österreichische Regierung im Rahmen der Digitalisierung des Rundfunks die 800-MHz-Frequenz für den Mobilfunk freigegeben. Mit diesen Planungen geht die Regierung nun einen wesentlichen Schritt in Richtung Breitbandausbau – koordiniert und kontinuierlich. Nach 15 Jahren soll die Gesellschaft dann wieder verkauft werden.

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03.12.2012
tk