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Grundversorgung mit schnellem Internet sorgt für Ärger

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Die Ausbauphasen für das schnelle mobile Internet schreiten weiter voran. Die großen Mobilfunkanbieter bauen mittlerweile Großstädte aus, da deren Pflichten im ländlichen Bereich zum großen Teil erfüllt sind. Bayerns Gemeindetagspräsident Uwe Brandl sieht das allerdings anders. Er behauptet, dass die Bürger rund um das Thema Internetversorgung belogen würden. Die Bevölkerung sei keineswegs gut versorgt, gerade auf dem Land seien Bewohner froh, wenn sie überhaupt Übertragungsgeschwindigkeiten von einem Mbit/s bekämen, so Brandl.

Gerade LTE, das als schnelles mobiles Internet an den Mann gebracht wird, bringt hier die Einschränkungen. So ist den Bürgern und auch dem Bürgermeister von Abendsberg bewusst, dass jeder zusätzliche Nutzer von LTE zu Übertragungseinbußen führt. Klar ist aber, dass immer mehr Bürger das mobile Internet nutzen und so die Bandbreiten wesentlich häufiger und öfter abgefragt werden.

In Bayern sollen bereits 97 % der Bürger mit Breitband oder schnellem mobilen Internet versorgt sein. Die Tatsache sieht aber anders aus, so sind nach wie vor 150.000 Haushalte komplett vom Internet und einem entsprechend schnellen Breitbandanschluss abgeschnitten. In Baden-Württemberg sieht dies schon wesentlich positiver aus. Dort sind 75,5 % der Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s angeschlossen – so soll es bis 2014 auch in Bayern aussehen. Bisher sind in die bayerische Grundversorgung 67 Millionen Euro geflossen, nun läuft das Breitband-Förderprogramm aus. Nach einer Lösung wird aber schon gesucht, die Staatsregierung feilt bereits an neuen Aktionsprogrammen.

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01.08.2011
tk