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Intel baut LTE-Mobilfunkchips in Dresden

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Das 1968 in Santa Clara, Kalifornien, gegründete Unternehmen Intel Corporation eröffnet 2011 einen weiteren deutschen Standort in Dresden. Die bisherigen Niederlassungen, Intel München (Intel Open Lab), Intel Braunschweig (Tera-Scale Forschung) und Intel-Ulm (Debugger Tools Lab) bleiben davon unberührt.

Dresden wird zur Sparte „Intel Mobile Communications“ gehören und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Weiterentwicklung von Chips für die LTE-Technologie. Intel möchte laut Thomas Kaminski (Sprecher Intel Deutschland) die Mitarbeiterzahl bis zum Herbst 2011 auf 100 verdoppeln.

Zu Intel kam das Werk in Dresden infolge der Übernahme der Mobilfunk-Sparte des deutschen Halbleiterkonzern Infineon. Anfangs handelte es sich hier um eine Ausgründung aus einem Forschungsprojekt der Technischen Universität Dresden.

Ob noch weitere Standorte in Deutschland eröffnet werden sollen, darüber konnte oder wollte Thomas Kaminski keine Auskunft geben.

Weltweit hat Intel mehr als 3.500 Mitarbeiter und möchte nun der starken Nachfrage in der Mobilfunkchipsparte gerecht werden. Das Engagement im Bereich der alternativen Mobilfunktechnik Wimax jedoch schraubt Intel nun zurück und möchte sogar komplett aussteigen, wie es bereits im letzten Jahr Cisco getan hatte. Vor fünf Jahren hatte Intel in das Unternehmen Clearwire investiert, mittlerweile fiel die Firma in Deutschland dadurch auf, dass sie das geplante Mobilfunknetz in Thüringen doch nicht errichtete. Wimax scheint endgültig vom Markt zu verschwinden.

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14.06.2011
tk