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iPhone 5-Launch gefährdet

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung lässt nicht locker. Im Gegenzug zu den Patentklagen der Firma Apple versucht Samsung die Veröffentlichung des iPhone 5 zu verhindern. Damit bedankt sich Samsung auf juristische Art und Weise für die Klagen gegen die eigenen Tablets und Smartphones.

Das iPhone 5 ist noch gar nicht auf dem Markt, und schon behauptet ein Manager des Unternehmens, dass Apple seine i-Geräte nicht verkaufen könne, ohne dabei auf Mobilfunkfunktionen zu verzichten, da dadurch Patentrechte, die bei Samsung liegen, verletzt würden.

Bereits in neun Ländern stehen die Unternehmen im Rechtsstreit, überwiegend wegen der Verletzung von Marken- und Patentrechten. Samsung darf bisher einige Smartphone-Modelle nicht in den Niederlanden verkaufen, und durch das Düsseldorfer Landesgericht wurde angeordnet, dass Samsung keine Tablet-Computer der Reihe Galaxy Tab 10.1 in Deutschland verkaufen darf, weil das Design dem iPad 2 sehr ähnlich sei.

Mittlerweile sind es weltweit 23 Rechtsstreitigkeiten zwischen den beiden Elektronik-Riesen. Während Apple gerade in Japan gegen Samsung durchgreift, bemühen Samsungs Anwälte in Australien die Gerichte. Dort geht es um Patente rund um Wireless-Technologien. Von Samsung gibt es keine Aussagen zu den aktuellen Streitigkeiten, da sich das Unternehmen zu laufenden Verfahren nicht äußern möchte.

Ironisch scheint es dabei allerdings, dass die Unternehmen trotzdem munter weiter Geschäfte miteinander machen: iPhone und iPad bekommen Chips und Bildschirme der Firma Samsung.

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04.10.2011
tk