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Kabelnetzanbieter in der Breitbandoffensive

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Während es beim Mobilfunkstandard LTE wegen Überlastung, Gesetzen und der entstehenden Kosten eher schleppend vorangeht, befinden sich die Kabelnetzanbieter mitten in der Breitbandoffensive. In den letzten Wochen haben die Betreiber Kabel Deutschland und Unitymedia weitere Orte mit schnellem Internet versorgt. In den Bundesländern Bayern, Hessen, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind insgesamt 300.000 Haushalte zusätzlich mit der schnellen Verbindung ins Internet ausgestattet.

In Steinfurt beispielsweise hat Unitymedia nun mit dem Aufrüsten des Netzes begonnen, und zwar auf den neuesten Standard EuroDOCSIS 3.0. Der neue Übertragungsstandard macht es möglich, Internetanschlüsse mit weit über 100 Mbit/s anzubieten. Die Abkürzung steht dabei für „Data Over Cable Service Interface Specification“. In London hatte ein Kabelanbieter das Gigabit-Internet bereits erfolgreich getestet. Derzeit sind darüber bis zu 120 Mbit/s möglich – der Blick in die Zukunft allerdings verspricht Bandbreiten von bis zu 1,5 Gbit/s.

Im Januar 2013 wird eine weitere wichtige Entscheidung getroffen, und zwar für den Kabelanbieter Kabel Deutschland. Das Bundeskartellamt wird entscheiden, ob das Unternehmen den Kabelnetzbetreiber Tele Columbus übernehmen darf. Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein spricht weiterhin von steigenden Gewinn-Prognosen. Im letzten Quartal hatte das Unternehmen seinen Gewinn verachtfacht.

Darüber hinaus hofft von Hammerstein immer noch auf eine Einigung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Hier war es Mitte des Jahres zu einer Eskalation gekommen, woraufhin die Verträge zwischen den Parteien fristgerecht zum Ende des Jahres gekündigt wurden. Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia hatten für die Ausstrahlung von Programmen der Sendeanstalten sogenannte Einspeiseentgelte erhalten.

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23.10.2012
tk