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Ländliche Regionen bekommen Glasfasernetz

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Im ländlichen Raum ist der Breitbandanschluss nach wie vor ein seltenes Phänomen. Schnelle Internetanschlüsse fehlen an jeder Ecke und werden von Mobilfunkanbietern so schnell auch nicht angebunden. Nun kümmern sich die Politiker der ländlichen Regionen um den Aufbau von Glasfasernetzen – in Eigenregie.

In Brensbach startete am 19. Oktober dieses Jahres der erste Bauabschnitt für die Verlegung der Glasfaserkabel – im gleichen Atemzug mit Kanal- und Sanierungsarbeiten. Zurzeit werden Leerrohre verlegt, durch die dann später das Glasfaserkabel gezogen werden soll.

Im Stadtbereich Beerfelden wird mit der Verlegung der Leerrohre bereits in den kommenden Wochen begonnen. Die Firma Brenergo wird laut odenwald-breitband.de das Glasfaserkabel am Friedhof vorbei in Richtung Hetzbach und entlang der B45 verlegen.

Auch im Norden Deutschlands werden Breitband-Gesellschaften gegründet, um die Haushalte mit Glasfasernetzwerken auszustatten. In den nächsten 6 Jahren möchte die Arge Netz GmbH & Co. KG das leistungsstarke Netz aufbauen. Eine flächendeckende Breitbandversorgung habe eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Region, argumentierte die Arge.

Unterstützer findet die Arge in der Gemeinde Reußenköge sowie in den Ämtern Südtondern und Mittleres Nordfriesland.

Die Bundesregierung hingegen startet nun einen Förderwettbewerb „Modellprojekte für den Breitbandausbau“. Der Aufbau von Hochleistungsnetzen soll in Regionen ermöglicht werden, in denen dies wirtschaftlich schwer realisierbar ist. Gemeinden können sich mit einer Projektskizze bewerben. Auf www.zukunft-breitband.de wird der Förderwettbewerb in Zukunft abrufbar sein.

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02.11.2010
tk