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LTE Advanced ist bereits in Planung ...

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… doch keine Sorge, LTE wird weiterhin in seiner aktuellen Form bestehen bleiben, für die Telekommunikationsunternehmen bedeutet dies lediglich ein kleines Softwareupdate, um die Stationen aufzurüsten.

Eine Vermarktung von LTE Advanced wird vermutlich erst in zwei Jahren vonstatten gehen. Den Nutzer dürfte das freuen, denn die komplette Hardware kann bestehen bleiben, lediglich die Übertragungsrate wird sich verändern, bis zu 1 GBit/s sollen dann möglich sein.

Bei E-Plus hingegen, dem Mobilfunkanbieter, der vorerst keine LTE-Frequenzen käuflich erworben hat, werden nun die ersten Feldtests für LTE gestartet. Möglich wird dies durch die Bundesnetzagentur, welche im Dezember 2010 die bisher nur für Sprachdienste genutzten 900 MHz-Frequenzen auch für Datendienste freigegeben hat.

In Grabhöfe und Düsseldorf werden die Tests für TD-LTE und FDD-LTE durchgeführt. Die Errichtung eines LTE-Netzwerks für Endkunden von E-Plus sei allerdings nicht so schnell zu erwarten. Die Arbeit mit dem chinesischen Mobilfunk-Ausrüster ZTE dagegen wird weiter vertieft, zurzeit arbeiten ZTE und E-Plus an der Installation von HSPA+, die voraussichtlich 2013 abgeschlossen sein wird.

Der Chef der Düsseldorfer E-Plus Gruppe hat im Februar die Bundesnetzagentur dazu aufgefordert, die Mobilfunkanbieter Vodafone und Deutsche Telekom dazu zu zwingen, einen Teil der damals geschenkten Frequenzen an E-Plus und O2 umzuverteilen. Nach seinen Äußerungen hätten die Unternehmen nun gutes Geld verdient und damit den kleinen Anbietern das Leben schwer gemacht. Die Wettbewerbsvorteile lägen klar auf der Hand, das Ungleichgewicht müsse längst beseitigt sein.

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28.02.2011
tk