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LTE bereits in mehreren Bundesländern verfügbar

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Der neue Mobilfunkstandard LTE, auch als 4G bezeichnet, breitet sich in Deutschland aus. Im Jahre 2010 wurden die Frequenzen für LTE von der Bundesnetzagentur versteigert, um den drahtlosen Zugang in den Gemeinden zu ermöglichen. Bereits im August wurde von der Deutschen Telekom der erste LTE-Sendemast in Betrieb genommen.

Voraussetzung für die Mobilfunkanbieter war, dass sie vorerst die ländlichen Gegenden, also die „weißen Flecken“ auf der Landkarte versorgen müssen. Diese Versorgungspflicht scheint nun nach und nach erfüllt zu sein. Bereits in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz sind die Auflagen der Bundesnetzagentur erfüllt. Somit können die Anbieter nun ihre LTE-Maste in den Ballungszentren der Bundesländer ausbauen.

In Nordrhein-Westfalen und im Saarland haben ebenfalls bereits mehrere Anbieter die Flächenabdeckung erledigt. Nach Einschätzung der Bundesnetzagentur wird der Ausbau des Hochleistungsnetzes sogar zwei Jahre früher als geplant fertiggestellt sein. Die flächendeckende Versorgung war erst für das Jahr 2016 geplant – es scheint aber, als sei sie bereits bis 2013 vollständig.

Das alles klingt nach einer deutschlandweiten Vollversorgung durch den neuen Mobilfunkstandard LTE. Leider ist das nicht der Fall. Maßgeblich sind die örtlichen Gegebenheiten – wenn kein Platz für nötige LTE-Funkmaste vorhanden ist, kann auch keine 100-prozentige LTE-Versorgung gewährleistet werden. Rund um den Funkmast können etwa zehn Kilometer abgedeckt werden, der weitere Umkreis geht leider leer aus.

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26.10.2011
tk