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LTE im Praxistest

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LTE wird mittlerweile von vielen Telekommunikationsunternehmen in Deutschland in unterschiedlichen Tarifen angeboten. Generell birgt LTE ein ungeheures Potential, das jedoch kaum ausgenutzt werden kann. Theoretisch sind 100 Mbit und mehr möglich, in der Praxis sieht es aber leider anders aus.

LTE-Anbieter.info veröffentlichte nun einen Praxistest, der sich auf rund 210.000 Test-Ergebnisse aus Deutschland bezieht. Diese Ergebnisse basieren auf einem Speed-Test, den die Kunden unter Eingabe ihrer Postleitzahl auf der Website machen konnten. Die interessanten Ergebnisse zeigen deutliche regionale Unterschiede.

Die deutsche Telekom schneidet hinsichtlich der durchschnittlichen Downloadrate sehr gut ab. So kommen die Kunden im Schnitt auf 6.320 kbit/s. Bisher bietet die Telekom allerdings nur einen einzigen LTE-Tarif an, den „Call & Surf via Funk“, dessen Datenrate bis zu 7,2 Mbit/s liefert. Zu bemängeln ist die fehlende Wahlfreiheit bei den Tarifen, diese ist bei der Konkurrenz deutlich höher.

Vodafone schneidet im Praxistest, zumindest was die Anzahl der Kunden angeht, besser ab als die Konkurrenten. Hier surfen die LTE-Kunden im Durchschnitt allerdings nur mit bis zu 4.100 kbit/s. Im Praxistest zeigten sich deutliche regionale Unterschiede, was unter anderem an der Auslastung der einzelnen LTE-Maste liegt. Sind diese wenig genutzt, kann der Kunde bis zu 50.000 kbit/s erreichen. Wird der LTE-Mast jedoch von vielen Anbietern genutzt liegt die Datenrate entsprechend darunter.

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27.08.2012
tk