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LTE mit 100 Mbit/s – Fakten

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Seit langer Zeit bauen die großen Mobilfunkunternehmen in den einzelnen Bundesländern ihre LTE-Netze auf. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten – ein bestehender Mast kann aufgerüstet oder ein neuer Mast aufgestellt werden. Gerade in ländlichen Gegenden ist das Aufstellen mehrerer LTE-Maste nicht nur schneller zu realisieren, sondern außerdem kostengünstiger als die Verlegung von mehreren tausend Kilometern Glasfaserkabel.

Allerdings erreichen LTE-Nutzer so gut wie nie die versprochenen 100 Mbit/s. In einem Interview mit dem 4G-Router-Experten Lancom klärt ZDNet nun, warum LTE letztendlich doch langsamer beim Endkunden ankommt als versprochen. Gerade das iPhone 5 hat LTE ein ganzes Stück bekannter gemacht, denn das beliebte iPhone von Apple ist mit einem LTE-Chip ausgestattet.

Dennoch hängt es offenbar von der Tagesform ab, wie schnell der Nutzer tatsächlich mit LTE surfen kann. Eine plausible Erklärung dafür liefert Ralf Koenzen von Lancom: Die Anzahl der aktiven LTE-Geräte in einer Funkzelle ist entscheidend. Abhängig von der Entfernung zur Basisstation und eventuellen Funkhindernissen verändert sich das Signal und damit die Geschwindigkeit, die beim Endgerät ankommt. Wenn alle Faktoren ideal sind und Frequenz sowie Kanalbreite ebenfalls stimmen, dann kommen die versprochenen 100 Mbit/s zum Einsatz.

In einer Großstadt kann es also schnell sein, dass der Datendurchsatz eher gering ist. Je mehr Nutzer die LTE-Funkzelle zeitgleich nutzen, desto weniger Bandbreite steht zur Verfügung.

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28.11.2012
tk