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LTE-Sendeanlagen werden umgerüstet

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Die Mobilfunkbetreiber planen nun eine Umrüstung von Sendeanlagen für den Mobilfunk. Dies bedeutet für manchen, dass er bald einen Sendemast für den neuen Internetstandard LTE (Long Term Evolution) vor der Nase haben wird. Nicht jeder ist davon begeistert, da die Auswirkungen der Strahlenintensität eines solchen Mastes noch gar nicht langfristig erforscht sind.

Das Wirtschaftsministerium hatte im Mai gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste einen Workshop veranstaltet. Das Thema: Status und künftige Entwicklung von LTE-Netzen und anderen Kommunikationsnetzen sowie deren Emissionen. Dort wurde auch über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen des LTE-Standards diskutiert.

Einige Studien und Untersuchungen zeigen unterdessen, dass die Grenzwerte an allen Messpunkten sogar erheblich unterschritten werden, was durch ständige Emissionsmessungen stetig überprüft wird. Diese Ergebnisse stehen auch der Öffentlichkeit zur Verfügung, einsehbar in einer Online-Datenbank der Bundesnetzagentur.

In Münster werden nun die ersten Mobilfunkanlagen umgebaut, sie müssen jedoch abseits von Schulen, Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen betrieben werden. Vodafone möchte seinen Mobilfunkmast im Gewerbegebiet von Münster in eine LTE-Anlage umrüsten, und die Telekom möchte sogar mehrere neue Maste aufstellen, um das Stadtgebiet mit dem schnellen Internetstandard LTE zu versorgen.

Die Standorte seien bewusst so gewählt, dass sie nicht in der Nähe sozialer Einrichtungen liegen. Das Fazit ist, dass die Emissionen für neue Funkanwendungen insgesamt ansteigen werden, die aktuellen Grenzwerte jedoch nicht erreicht werden.

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19.09.2011
tk