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LTE-Trend: Berlin im Städtevergleich auf dem letzten Platz

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Der LTE-Ausbau in Deutschland läuft auf Hochtouren. Nachdem viele Gemeinden schon mit dem schnellen Funk-Internet versorgt sind, müssen die Großstädte nun allerdings noch etwas warten. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass Frankfurt bereits zu 90 Prozent abgedeckt ist, die Bundeshauptstadt aber mit nur 38 Prozent den letzten Platz belegt. Die Telekom widerspricht diesen Zahlen und behauptet eine 50-prozentige Abdeckung Berlins. Bis Ende des Jahres möchte die Telekom eine komplette Versorgung der Hauptstadt erreichen.

Ein Grund für den stockenden Ausbau könnte unter anderem die Verzögerung durch die Bundesnetzagentur sein. Diese räumte vor einigen Tagen ein, dass es bei der Genehmigung von Anträgen für den LTE-Ausbau zu Verzögerungen gekommen sei. Es seien mehrere Tausend Anträge eingegangen, die nicht so schnell wie nötig abgearbeitet werden könnten. Nach einer Lösung wird fieberhaft gesucht.

Tatsache ist: Solange der Genehmigungsstempel von der Bundesnetzagentur fehlt, kann ein LTE-Mast nicht eingeschaltet werden. Laut der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland wurden „mehrere Millionen Euro in Technik investiert, die nicht eingeschaltet werden darf“. Der Verwaltungsaufwand sei einfach viel zu hoch und nehme zu viel Zeit in Anspruch. Die Bundesnetzagentur möchte bald mit einem neuen Ansatz beginnen und zumindest besonders wichtige Mobilfunkstationen vorrangig bearbeiten.

Auf den Tischen der Mitarbeiter der Bundesnetzagentur stapeln sich mittlerweile bereits mehr als 8.000 unbearbeitete Anträge. 65 Anträge pro Woche können in der Behörde bearbeitet werden, heißt es. Bis zur endgültigen Genehmigung vergehen pro Antrag im Durchschnitt fünf Monate.

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28.08.2012
tk