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LTE-Werbung auf dem Prüfstand

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LTE-Werbung ist in nahezu jeder Werbepause im deutschen Fernsehen zu sehen. Im aktuellen Werbespot wirbt Vodafone mit dem „größten LTE-Netz in Deutschland“, vergisst dabei aber eines: den Hinweis darauf, dass nicht jedes Smartphone und jedes Tablet den schnellen Datenstandard auch umsetzen kann, um für schnelles Surfen mit bis zu 100 Mbit/s zu sorgen. Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V. fordert daher in einem offenen Schreiben, die Werbung müsse generell klare Hinweise geben, welche Hardware für das aktuell beworbene LTE-Netz erforderlich ist.

Aktuelles Beispiel ist das neue iPhone 5: Hier wurde ein LTE-Chip verbaut, der lediglich die 1800-MHz-Frequenz nutzen kann. Dies ist in diesem Fall einzig und allein mit der Deutschen Telekom möglich. Und auch hier hängt es vom jeweiligen Tarif ab, welche Übertragungsgeschwindigkeit letzen Endes erreicht werden kann. Bei der Wahl der Hardware wird es schon etwas schwieriger. Oft werden Geräte als LTE-Smartphone oder LTE-Tablet beworben, aber wo und wie das jeweilige Gerät mit LTE genutzt werden kann, wird nur selten offenbart. In der Werbung fehlen klare Hinweise darauf, welche Geräte in Verbindung mit welcher LTE-Nutzung ohne Einbußen verwendet werden können.

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04.12.2012
tk