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Marktfähigkeit der amerikanischen Telekom gefährdet

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Seit einiger Zeit versucht die Deutsche Telekom, die angeschlagene Mobilfunk-Tochter in den USA loszuwerden. Nach langem Ringen gab der Telefonriese AT&T die Übernahmepläne für die Telekom USA auf und muss nun für das Scheitern der Übernahme eine Entschädigung in Milliardenhöhe leisten. Die Telekom, die den Verkaufserlös zur Schuldendeckung nutzen wollte, ist enttäuscht.

Das Unternehmen sucht nun weiter nach Wegen, die Telekom USA wieder wettbewerbsfähig zu machen. Dafür wären allerdings Investitionen in Milliardenhöhe erforderlich. Die deutsche Telekom steht bereits mit mehreren Banken über eine Ausgabe von Anleihen in Verhandlungen. Zudem sollen in den USA mehrere Mobilfunkmasten an Investoren verkauft werden, die dafür zwischen einer und zwei Milliarden Dollar zahlen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, oder es wieder zu werden, müsste die Telekom USA im LTE-Ausbau vorankommen. Darin besteht die einzige Möglichkeit, sich wieder an die Konkurrenz heranzutasten. Allerdings würde der Ausbau bis zu neun Milliarden Dollar kosten – diese müssen erst einmal aufgetrieben werden. Fraglich ist, ob sich nicht doch ein Käufer für die gebeutelte Telekom-Tochter findet. Zuletzt hatte Dish Network Interesse an dem Unternehmen angemeldet. Dish Network ist der zweitgrößte Anbieter von Satellitenfernsehen in den USA.

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03.02.2012
tk