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Pacific Fibre Cable gescheitert – Ist Kim Schmitz die Lösung?

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Zwischen den USA und China ist bereits ein Breitband-Unterseekabel vorhanden. Dieses wurde im Jahre 2008 fertiggestellt, nachdem das ursprüngliche Kabel durch ein Erdbeben vor Taiwan gekappt worden war. Das aktuelle Kabel ist 18.000 Kilometer lang und überträgt mit einer Bandbreite von bis zu 5,12 Tbit/s Daten zwischen den Kontinenten. Insgesamt kostete das Verlegen des Kabels 500 Millionen US Dollar.

400 Millionen US-Dollar möchte nun Kim Schmitz, besser bekannt als Kim Dotcom, investieren – und zwar in ein Unterwasserkabel zwischen Neuseeland und den USA. Der Gründer des berühmt-berüchtigten Internet-Projekts Megaupload möchte, dass die Neuseeländer davon profitieren und kostenlosen Zugang zum Internet erhalten. Nur für Firmen soll es etwas kosten. Dabei waren dieses Jahr die Pläne für ein neues Tiefseekabel aufgrund von Finanzierungsproblemen auf Eis gelegt worden.

Warum er das tut? Sein neuer Filesharing-Dienst „Mega“ wird in Neuseeland ansässig sein und ist auf schnelles Internet angewiesen. Durch die Verlegung des Kabels soll das Internet bis zu fünfmal schneller werden. Auch ein von Schmitz finanziertes Rechenzentrum soll in Neuseeland aufgebaut werden. Der Vorteil daran: In Neuseeland ist die Elektrizität relativ günstig – ein wahres Schnäppchen für Cloud-Unternehmen, von denen sich dann vermutlich viele in Neuseeland ansiedeln würden.

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15.11.2012
tk