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RIM sichert sich LTE-Patent

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Research in Motion, abgekürzt RIM, ist das große Mobilfunkunternehmen aus Kanada – bekannt vor allem durch sein Blackberry-Gerät. Im letzten Jahr kam das Unternehmen aus den Schlagzeilen gar nicht mehr heraus – und fast alle waren sie negativ und berichteten über den besorgniserregenden Absturz des ehemaligen Marktführers in Sachen drahtloser Kommunikation. Selbst das preisgekrönte Blackberry Smartphone musste sich von der Konkurrenz überholen lassen, und der Tablet PC von RIM kam nie wirklich in die Gänge. Dazu kamen Patentstreitigkeiten, die bei den Giganten aus der Internet- und Mobilfunkwelt heutzutage ja anscheinend zum Tagesgeschäft gehören.

Zum Jahresbeginn 2013 gibt es jedoch etwas Positives zu berichten. Durch eine Verlängerung des Lizenzabkommens mit Interdigital, einem amerikanischen Patentverwerter, sichert man sich bei RIM gegen Patentansprüche ab, nachdem die Auseinandersetzung mit Nokia vor Weihnachten beigelegt werden konnte. Dabei wurde das Abkommen gleichzeitig um die LTE-Technik erweitert.

Interdigital besitzt eines der weltweit größten Patent-Portfolios. Neben RIM sind auch Apple, Nokia und andere große Unternehmen dort Lizenznehmer. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr 2012 bei über 140 Millionen US-Dollar.

Sicher ist es natürlich nicht, aber die Ausdehnung des Abkommens auf die LTE-Technik könnte die Weichen für ein LTE-fähiges neues Flaggschiff bei RIM stellen, denn Ende Januar soll das neue Blackberry 10 erscheinen, von dem man sich bei RIM einiges erhofft.

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14.01.2013
tk