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Telekom baut LTE-Basisstationen auf

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Auch Mecklenburg-Vorpommern kommt jetzt in den Genuss von LTE. Die Deutsche Telekom hat die erste LTE-Basisstation in diesem Bundesland in Betrieb genommen. Standort ist die Kleinstadt Lübz. Damit ist die Deutsche Telekom der zweite Anbieter in Mecklenburg – Vodafone betreibt bereits seit dem vergangenen September seine erste LTE-Basisstation in Heiligendamm.

Für das Frühjahr 2011 plant die Telekom, eine LTE-Anlage in Reinfeld zu installieren. Damit können die umliegenden Gemeinden mit schnellem Internet versorgt werden, und die Telekom würde neue Kunden gewinnen. Bisher war in Reinfeld der Ausbau des Breitbandinternets über Glasfasernetze geplant – dem kommt die Telekom nun mit der LTE-Anlage als Konkurrenz in die Quere. Allerdings betonte Prokurist Marius Lembicz, dass LTE keine Konkurrenz darstelle, sondern lediglich von Menschen, die bisher überhaupt keinen Internetzugang hätten, als „Übergang“ zum Glasfasernetz genutzt werde.

Auch die Gemeinde Eußenhausen sowie die Stadtteile Bahra, Frickenhausen, Sondheim/Grabfeld und Roßrieth werden von der Deutschen Telekom mit einem LTE-Funkmast versorgt. Geplant war der Ausbau eines Glasfasernetzwerks, aus Kostengründen soll darauf nun jedoch verzichtet werden. Die für die Gemeinden relevante Basisstation wird am Heidelberg platziert.

In der Gemeinde Stormarn freut man sich auch schon auf schnelles Internet. Denn auch hier ist die Deutsche Telekom zurzeit dabei, im Nachbarkreis Segeberg ein Funknetz aufzubauen – im Laufe dieses Jahres soll dann auch die Gemeinde Stormarn folgen. Das Breitbandförderprogramm des Landes findet in Stormarn nun wenig bis gar keinen Zuspruch mehr, denn während der Ausbau von Breitbandinternet mehrere 100.000 Euro kostet, ist der Ausbau des LTE-Netzwerks mit geringeren bis gar keinen eigenen Kosten verbunden. Die Nutzer müssen lediglich neue Geräte anschaffen.

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17.01.2011
tk