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Telekommunikationsanbieter O2 ist an die Börse gegangen

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Das Tochterunternehmen der spanischen Telefongesellschaft Telefonica hatte in der Vergangenheit immer wieder davon gesprochen, das Unternehmen an der Börse zu handeln. Das Ergebnis des Börsengangs sollten hohe Erlöse sein, um die finanzielle Situation des Unternehmens zu stabilisieren – allerdings nicht die der Tochterfirma. Diese macht in Deutschland fleißig Gewinne und konkurriert problemlos mit den größten Telekommunikationsunternehmen. Der Mutterkonzern ist dringend auf frisches Geld angewiesen, um weiterhin liquide zu bleiben. Ein Umstand, der O2 nicht zwingend gut tut – der LTE-Ausbau wäre mit weiteren Investitionen deutlich einfacher voranzutreiben.

Ende Oktober war es soweit: O2 ging an die Börse und hatte einen ausgezeichneten Start. Der erste Kurs lag bereits 10 Cent über dem Ausgabepreis von 5,60 Euro, bis zum Abend steigerte er sich auf 5,80 Euro. Die Hälfte der Aktienkäufer stammt aus Großbritannien, ein Drittel aus den USA, und weniger als 10 Prozent der Anteile gingen an deutsche Investoren.

Um den Gewinn des Tochterunternehmens weiter zu steigern, hat O2 eine Kooperation mit dem Mobilfunkkonzern E-Plus geplant. Die Unternehmen wollen ihr LTE-Netz miteinander verbinden und dadurch in erster Linie Kosten sparen. 2013 werden die Netze voraussichtlich verknüpft – und zwar vorrangig im technischen Bereich – es handelt sich hierbei nicht um eine Fusion der Unternehmen. Die Meldung wurde bereits vor dem Börsengang am 30. Oktober verbreitet, um Anleger positiv zu stimmen und den Verkauf der Aktie voranzutreiben.

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05.11.2012
tk