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Ulm surft im mobilen Netz

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In bisher 60 deutschen Städten hat die Deutsche Telekom bereits LTE eingeführt. Während das Unternehmen derzeit durch den Vertrieb des neuen iPhone 5 mit LTE im 1.800-MHz-Bereich im Gespräch ist, werden demnächst auch weitere Städte an den neuen Mobilfunkstandard angeschlossen.

Seit Mitte September surfen die Ulmer Bürger mit LTE über die 1.800-MHz-Frequenz und haben somit die Möglichkeit, Übertragungsraten bis 100 Mbit/s auszureizen. In Ulm ging der Ausbau vergleichsweise schnell vonstatten. Bereits bestehende Funkmasten wurden mit neuen Antennen versehen; die so aufgerüstete Technik kann derzeit hauptsächlich in der Innenstadt Ulms genutzt werden.

Auch Vodafone ist mit dem LTE-Ausbau noch lange nicht fertig. Mehr als 15 Sender möchte der Mobilfunkanbieter im nächsten Monat ins Netz bringen. Damit sollen unter anderem auch Thalkirchdorf, Steibis und Oberstaufen versorgt werden. Auch im Oberallgäu können die Bewohner der Gemeinden sich bald auf schnelleres Internet freuen. Bereits ab März sollen alle Standorte an das LTE-Netz angebunden sein und über die versprochene Übertragungsrate von 100 Mbit/s verfügen.

Im Kreis Freudenstadt gibt es auch nach der Installation mehrerer Funkmaste durch Vodafone und die deutsche Telekom nach wie vor große Bereiche, die keinen Zugriff auf schnelles Internet haben. Besonders groß sind die Lücken zwischen Neckarhausen und Dürrenmettstetten. Das große Dilemma: Wegen der LTE-Funkmasten gibt es keine Förderung mehr durch Landesgelder für ein schnelles Glasfasernetz. LTE ist in den Gemeinden im Kreis Freudenstadt zwar verfügbar, es wird jedoch von sehr vielen Bewohnern genutzt, sodass die 100 Mbit/s, die theoretisch mit LTE möglich wären, in der Praxis nicht verfügbar sind. Denn je mehr Nutzer die Verbindung gleichzeitig nutzen, desto langsamer wird sie.

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01.10.2012
tk