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Versteigerung von LTE-Mobilfunkfrequenzen in Polen

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Auch in Polen war es an der Zeit, das mobile Internet zu revolutionieren. Da dies durch den Aufbau von LTE-Masten schnell und erfolgreich möglich ist, versteigerte das Amt für elektronische Kommunikation im Jahr 2010 die LTE-Frequenzen.

Die polnischen Mobilfunkanbieter P4, Centertel, Telefonia Cyfrowa und Polkorntel konnten mit der Ersteigerung der Frequenzen eine neue Epoche einleiten. Der Anbieter Polkorntel hat bereits eine LTE-Frequenz im 1.800-MHz-Band erworben und den Ausbau mit der Mobilfunkmarke „Plus LTE“ begonnen. Die beiden Mobilfunkanbieter CenterNet und Mobyland haben im September 2010 in einer Kooperation ein weiteres LTE-Netz im 1.800 MHz-Band gestartet.

Für den Erwerb einer Frequenz war unter anderem die Finanzlage der Unternehmen ausschlaggebend. Polen ist damit eines von vier Ländern, die Zugänge zum Mobilfunkstandard LTE kräftig und erfolgreich ausbauen. CenterNet und Mobyland haben sich große Ziele gesetzt, sie mussten aber, wie die Anbieter in Deutschland auch, den Fokus zunächst auf die unversorgten ländlichen Regionen legen.

Aber nicht nur Polen, sondern auch Grenzgebiete in Deutschland werden von den polnischen Mobilfunkanbietern versorgt. Ein großes Problem ist dabei das Gebiet rund um die Mecklenburgischen Seen, denn dort ist der Telefonanschluss oft gestört und auch das Internet spielt verrückt. Bewohner der Uckermark haben als Lösung polnische Sim-Karten und wählen sich über Antennen ins polnische UMTS-Netsz ein.

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30.08.2012
tk