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Vodafone greift nach Mitbewerber

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Um eine feste und stabile Position auf dem europäischen Breitbandmarkt zu etablieren, versucht Vodafone, den britischen Betreiber Cable & Wireless zu kaufen. Mehrere Mitbieter sind bereits zurückgetreten, unter anderem auch der indische Mobilfunkanbieter Tata.

Der Deal war schon perfekt, nachdem Vodafone als einziger Bieter übrig geblieben war. Am Vortag sprachen die Medien schon von der Übernahme des Unternehmens. Eine Milliarde Pfund sollte fließen, um das britische Unternehmen unter den Namen Vodafone zu bringen. Nach der Übernahme des Unternehmens könnte Vodafone auf dem britischen Markt ohne Kosten für die Netz-Miete arbeiten und damit bis zu 200 Millionen Pfund im Jahr einsparen.

Der größte Aktionär jedoch könnte den fast sicheren Deal platzen lassen. Der internationale Fund-Manager Orbis hält insgesamt 19 Prozent der Aktien und findet den Deal alles andere als gut. Er hält das Unternehmen für unterbewertet und verweigert die Zustimmung.

Vodafone würde damit nicht nur ein gutes Geschäft verlieren, sondern auch die Chance, führender Komplettanbieter für britische Telekommunikationskunden zu werden.

Vodafone hatte mehrfach nachgeboten und um Fristverlängerung gebeten. Eigentlich sollte das Übernahmeangebot zum 19. April 2012 stehen, bis zum 23. April 2012 wurde verlängert. Die Cable & Wireless-Aktie fiel am Freitag auf knapp 32 Pence. Vodafone bietet 38 Pence pro Aktie und damit einen Preisaufschlag von 92 Prozent im Vergleich zum Kurswert vor dem Bieterstreit.

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07.05.2012
tk