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Vodafone schaltet Sony-Center für LTE frei

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Nach und nach werden die großen Städte von den Mobilfunkanbietern ans LTE-Internet angeschlossen – und das trotz der Vorgabe, dass die weißen Flecken der Deutschlandkarte Vorrang haben.

Vodafone hat Berlin ins Visier genommen und die erste Basisstation in der Kuppel des Sony-Centers am Potsdamer Platz platziert. Aber nicht nur hier wird LTE bald Realität: Auch am Flughafen Tegel, in Steglitz und im Ortsteil Adlershof können Anwohner und Besucher auf Vodafones LTE hoffen.

Köln soll sogar schon im Herbst flächendeckend versorgt sein, und zwar durch die Deutsche Telekom, die darüber hinaus noch weitere Städte ins Auge gefasst hat.

Neben den Städten zeigen nun auch Automobilhersteller Interesse an der neuen Mobilfunktechnik. Audi und BMW könnten Autofahrer durch den Einbau einfacher Geräte mit Spracherkennung über die Cloud mit Anwendungen versorgen. Bereits auf dem Mobile World Congress 2010 in Barcelona stellte Toyota mit Alcatel Lucent ein LTE-vernetztes Auto vor, den Toyota Prius. Das Auto soll über LTE ferngewartet werden können und die Möglichkeit bieten, in Echtzeit Daten über aktuelle Wetterlagen und Verkehrssituationen abzurufen. Neben Alcatel war auch QNX Software an der Entwicklung der Technologie beteiligt.

Auch Bahnfahrer werden zukünftig von der LTE-Technologie profitieren können. Derzeit ist eine vernünftige, schnelle und stabile Verbindung im ICE noch ein unerfüllter Wunsch – LTE hingegen könnte auch bei 300 Kilometern pro Stunde für eine stabile Verbindung sorgen.

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16.05.2011
tk